Cover von Der zukünftige Beschäftigungsbedarf in der ambulanten und stationären Pflege in Sachsen Anhalt wird in neuem Tab geöffnet

Der zukünftige Beschäftigungsbedarf in der ambulanten und stationären Pflege in Sachsen Anhalt

Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2035
0 Bewertungen
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Fuchs, Michaela; Fritsche, Birgit; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Verfasserangabe: Michaela Fuchs ; Birgit Fritzsche
Jahr: 2022
Verlag: Nürnberg, Institut für Arbeitsmarkt- u. Berufsforschung
Mediengruppe: Bücher
verfügbar

Exemplare

ZweigstelleStandorteStatusVorbestellungenFristBarcode
Zweigstelle: HdBA Mannheim Standorte: BA X 10 a 2022,2 Status: in Einarbeitung Vorbestellungen: 0 Frist: Barcode: 151320
Zweigstelle: HdBA Schwerin Standorte: S 12.09.00 a Bei Status: Verfügbar Vorbestellungen: 0 Frist: Barcode: 133831

Inhalt

"Der demografische Wandel führt dazu, dass zukünftig mehr ältere und weniger junge Menschen in Thüringen leben werden. Dies hat grundlegende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in der Pflege, denn mit der zunehmenden Zahl der Älteren steigt die Zahl der Pflegebedürftigen, für deren Versorgung wiederum mehr Beschäftigte benötigt werden. Die vorliegende Studie stellt unter Verwendung von Modellrechnungen die mögliche Entwicklung des Bedarfs an Beschäftigten in der ambulanten und professionellen Pflegebranche bis zum Jahr 2035 für Thüringen insgesamt und für die einzelnen Kreise dar. Mit dem Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen in Thüringen von gut 58.100 in 2017 auf bis zu 74.800 im Jahr 2035 wird die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich der Umfang der benötigten Beschäftigung in der ambulanten Pflegebranche von heute 21.000 Vollzeitäquivalenten auf bis zu 26.300 erhöhen könnte. In der stationären Pflegebranche kann der Umfang je nach zugrunde gelegtem Szenario von 16.000 auf bis zu 21.100 Vollzeitäquivalente steigen. Dabei fällt in beiden Bereichen der altersbedingte Ersatzbedarf größer aus als der nachfragebedingte Erweiterungsbedarf. Der Ersatzbedarf betrifft bis zu 43 Prozent der Beschäftigten in der ambulanten und bis zu 53 Prozent der Beschäftigten in der stationären Pflegebranche, während der Erweiterungsbedarf eine Zunahme des Beschäftigungsvolumens von bis zu 25 bzw. 32 Prozent bis zum Jahr 2035 erforderlich macht. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Arbeitsmarktes in der Pflegebranche hängt allerdings nicht nur vom Renteneintrittsalter der Beschäftigten oder vom Gesundheitszustand der älteren Bevölkerung ab, sondern auch von Änderungen in den Rahmenbedingungen der Pflege und von regionsspezifischen Entwicklungen innerhalb Thüringens." (Autorenreferat, IAB-Doku)
 
(Quelle: www.iab.de)
 
Hinweis: Heft ist frei zugänglich im Internet

Bewertungen

0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen

Details

Verfasserangabe: Michaela Fuchs ; Birgit Fritzsche
Jahr: 2022
Verlag: Nürnberg, Institut für Arbeitsmarkt- u. Berufsforschung
opens in new tab
Systematik: Suche nach dieser Systematik 12.09.00
Suche nach diesem Interessenskreis
Beschreibung: 44 S. : graph. Darst.
Schlagwörter: Beschäftigungsbedarf, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Pflegebedarf, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Substituierbarkeitspotenzial, Thüringen, Vergleich, Energiewende, Industrie, Energiekrise, Energiemanagement
Suche nach dieser Beteiligten Person
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz.: S. 36-39
Mediengruppe: Bücher